Die Sportschützen hatten wieder einmal ihren Kleidungsstil konsequent dem Thema des Abends angepasst. So verzichteten sie alle mit ihrer persönlichen Sportausrüstung wie Schießjacken und – hosen und modernen Luftgewehren und –pistolen den Wettkampf auszuüben. Sondern heuer traten die Schützinnen und Schützen im Wilderergewand zum Wettkampf mit den vereinseigenen historischen Zimmerstutzen an.
Der Grund war das traditionelle Wildererschießen der Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V., ausgetragen in zünftiger oder wilder Tracht im bayrisch dekorierten Schützenheim.
Unter der fachkundigen Anleitung von Dr. Raphael Bösl und 2. Sportleiter Thomas Göbl wurde der Sieger mittels 5 Schuß, nach 3 Probeschüssen, ausgetragen. Bei der Siegerehrung und Verteilung der hochwertigen Preise vom heimischen Wild freute sich der 1. Schützenmeister Johann Liebhart, dass diese traditionelle Veranstaltung, so eine gute Resonanz fand (>30 Teilnehmer).
Leider schwebte über dem Schießen eine dunkle Wolke, denn vermutlich wird diese liebgewonnene Tradition bald nicht mehr durchgeführt werden können, da der Hersteller der traditionellen Munition deren Herstellung eingestellt hat und wir auf diesem Wege keinen Nachschub mehr bekommen. Wir sind natürlich bemüht uns auch anderweitig nach neuen Lieferanten umzuschauen. Schade, dass damit wieder eine Tradition ausstirbt..

Vorjahressieger und Geschenkkorbstifter Rudolf Pauli und Gewinner Johann Liebhart. (von links)
Ehrenschützenmeister Dr. Rudolf Pauli als letztjähriger Gewinner des Wettbewerbs, übergab einen schönen Wildererkorb an den Gewinner, Johann Liebhart, der das beste Blattl (126,0 Teiler) erzielte. Dicht gefolgt von Claudia Eidkum (156,7 Teiler) und vor dem Letztjahressieger Dr. Rudolf Pauli (191,7 Teiler). Johann Liebhart durfte sich dann auch als erster einen der 20 Wildbrett-Preis aussuchen.
