Rudi Pauli erschiesst die Wildererscheibe
Die Sportschützen hatten wieder einmal ihren Kleidungsstil konsequent dem Thema des Abends angepasst. So verzichteten sie alle mit ihrer persönlichen Sportausrüstung wie Schießjacken und – hosen und modernen Luftgewehren und –pistolen den Wettkampf auszuüben. Sondern heuer traten die Schützinnen und Schützen im Wilderergewand zum Wettkampf mit den vereinseigenen historischen Zimmerstutzen an.
Der Grund war das traditionelle Wildererschießen der Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V., ausgetragen in zünftiger oder wilder Tracht im bayrisch dekorierten Schützenheim.
Unter der fachkundigen Anleitung von Dr. Raphael Bösl und dem 2. Sportleiter Thomas Göbl wurde der Sieger mittels 5 Schuß, nach 3 Probeschüssen, ausgetragen. Bei der Siegerehrung und Verteilung der hochwertigen Preise vom heimischen Wild freute sich der 2. Schützenmeister Burkhard Knall, dass diese traditionelle Veranstaltung, so eine gute Resonanz fand (>30 Teilnehmer).
Manfred Zimmermann als letztjähriger Gewinner des Wettbewerbs, übergab die schöne Wildererscheibe unter der Aufsicht vom 2. Schützenmeister Burkhard Knall an den Gewinner, Rudolf Pauli, der das beste Blattl (142,4 Teiler) erzielte. Dicht gefolgt von Carlo Wendelberger (222,7 Teiler) und sehr knapp Gary Eidkum (252,2 Teiler). Rudolf Pauli durfte sich dann auch als erster einen der 20 Wildbrett-Preis aussuchen.

Vorjahressieger und Scheibenstifter Manfred Zimmermann, Siegerschütze Rudolf Pauli und 2. Schützenmeister Burkhard Knall (von links)