Angelika Pauli ist die Glückliche Zweite

Die Sportschützen hatten ihren Kleidungsstil konsequent dem Thema des Abends angepasst. Sonst mit ihrer persönlichen Sportausrüstung wie Schießjacken und – hosen und modernen Luftgewehren und –pistolen ausgestattet, fanden sich nun die Schützen im Trachtengewand zum Wettkampf mit historischen Zimmerstutzen ein. Ausnahmsweise wurde dieses Jahr aus technischen Gründen nicht mit den vereinseigenen Zimmerstutzen sondern mit Vereinsgewehren geschossen.

Der Grund war das traditionellen Wildererschiessens der Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V. in zünftiger Tracht im bayerisch dekorierten Schützenheim.

Unter der fachkundigen Anleitung von Dr. Raphael Bösl, Ekkehardt Siegmund und Herbert Eidkum wurde der Sieger mittels 3 Schuß ausgetragen. Bei der Siegerehrung und Verteilung der hochwertigen Preise vom heimischen Wild freute sich der 1. Schützenmeister Johann Liebhart, dass diese traditionelle Veranstaltung, trotz Corona, so eine gute Resonanz findet (29 Teilnehmer).

Ehrenschützenmeister Rudolf Pauli zeigte deutlich seine durch langjährige Erfahrung gewonnene Kompetenz und konnte sich über das beste Blattl (235 Teiler) freuen, gefolgt von Angelika Pauli (239), Stephanie Leß (348) und Klaus Spieckermann (360). Mit diesem Ergebnis wiederholte sich der Sachverhalt vom letzten Wildererschießen! Spender der Scheibe war zugleich Gewinner der Scheibe. Da Rudolf Pauli als Sieger des letzten Wildereschiessens und damit Spender der diesjährigen Scheibe sich nicht selbst das Schmuckstück übergeben konnte, war Angelika Pauli als glückliche Zweite die diesjährige Gewinnerin der sehr schönen Wildererscheibe und konnte sich nach Rudolf Pauli einen Wildbrett-Preis aussuchen.

 

Wilderer 2021von links: Ehrenschützenmeister und Scheibenspender Rudolf Pauli, Gewinnerin der Scheibe Ehrenmitglied Angelika Pauli und 1. Schützenmeister Johann Liebhart