Siegfried Huber jun. gewinnt das Wildererschiessen

Wenn die Beleuchtung im Schützenheim nicht so angenehm hell gewesen wäre, hätte man sich fast ein wenig fürchten können. Denn die Sportschützen hatten ihren Kleidungsstil konsequent dem Thema des Abends angepasst. Sonst mit ihrer persönlichen Sportausrüstung wie Schießjacken und – hosen und modernen Luftgewehren und –pistolen ausgestattet, fanden sich nun die Schützen im Trachtengewand und mit historischen Zimmerstutzen ein.

Der Grund war die Ausrichtung des traditionellen Wildererschiessens der Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V. in zünftiger Tracht im bayrisch dekorierten Schützenheim.

Wilderer KnallInsbesondere unser amtierende Schützenkönig und 2. Schützenmeister Burkhard Knall schien direkt aus dem Gehölz gekommen zu sein.
Sein Aufzug behinderte ihn jedoch nicht bei der Kommunikation mit den weiblichen Wilderinnen (Schützen).

 

 

 

 

 

Unter der fachkundigen Anleitung von Sigfried Huber jun. und Klaus Eisenblätter wurde der Sieger mittels 5 Schuß aus vereinseigenen, historischen Zimmerstutzen ausgetragen. Bei der Siegerehrung und Verteilung der 18 hochwertigen Preise vom heimischen Wild bestätigte der 1. Schützenmeister Rudolf Pauli, dass diese traditionelle Veranstaltung auch weiterhin Bestand haben wird.

Wildererkönig SigiSiegfried Huber jun. konnte sich über das beste Blattl freuen. Als Belohnung erhielt er aus der Hand des 1. Schützenmeisters Rudolf Pauli die von Herbert Eidkum gestiftetet Wildererscheibe in Empfang nehmen und sich als erster seinen Preis aussuchen.

 

von links: Herbert Eidkum, Siegfried Huber jun., 1. Schützenmeister Rudolf Pauli,

 

Ganz im Sinne des Themas des Abends feierten die Schützen die gelungene Veranstaltung und stärkten sich bei dem von Ekkehardt Siegmund gekochtem, sehr schmackhaften Wildgulasch mit Spätzle.