Priska Weber setzt sich durch
Vermutlich haben die Geister der Walpurgisnacht von den Figuren, die sich so Anfang letzte Woche im Schützenheim rumtrieben ihre Ideen zum Outfit geholt. Denn die Sportschützen hatten ihren Kleidungsstil konsequent dem Thema des Abends angepasst. Sonst mit ihrer persönlichen Sportausrüstung wie Schießjacken und – hosen und modernen Luftgewehren und –pistolen ausgestattet, fanden sich nun die Schützen im Trachtengewand zum Wettkampf mit historischen Zimmerstutzen ein.
Der Grund war das traditionellen Wildererschiessen der Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V. in zünftiger Tracht im bayrisch dekorierten Schützenheim.
Unter der fachkundigen Anleitung von Sigfried Huber jun., Klaus Eisenblätter und Dr. Raphael Bösl wurde der Sieger mittels 5 Schuß aus vereinseigenen, historischen Zimmerstutzen ausgetragen. Bei der Siegerehrung und Verteilung der hochwertigen Preise vom heimischen Wild freute sich der 1. Schützenmeister Rudolf Pauli, dass diese traditionelle Veranstaltung so eine gute Resonanz findet
Priska Weber zeigte deutlich Frauen Power und konnte sich über das beste Blattl (49,2 Teiler) freuen, was sie auch erfrischend herzlich tat. Als Belohnung erhielt sie aus der Hand des 1. Schützenmeisters Rudolf Pauli die Wildererscheibe und konnte sich als erste einen Preis aussuchen. Gefolgt von 3 weiteren Wilderinnen. Erst mit dem 5. Rang bezeugte Ekkehardt Siegmund dass auch männliche Wilderer, wenn auch nicht so erfolgreich wie die weiblichen Schützinnen, teilgenommen hatten
von links: 1. Schützenmeister
Rudolf Pauli, Priska Weber und 1. Schriftführerin Angelika Pauli
Ganz im Sinne des Themas des Abends feierten die Schützen die gelungene Veranstaltung und stärkten sich bei dem von Ekkehardt Siegmund gekochtem, sehr schmackhaften Wildgulasch mit Spätzle oder Klöß.

Mit Lukas Kiederle (226,8) Anna-Maria Stürzer, und Carlo Wendlberger, regelte die Jugend ihre eigene Rangfolge.