9. Schützencup am 05. März 2017

Zum neunten Male hat die SG „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen e.V. die Vereine und Vereinigungen aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn eingeladen sich im sportlichen Wettstreit zu messen. Dieses Jahr waren 19 Mannschaften aus 17 Vereinen gemeldet, bestehend jeweils aus 4 Personen traten mit insgesamt 76 Schützinnen und Schützen gegeneinander an.

Geschossen wurde wie in den vorangegangenen Wettkämpfen ausschliesslich mit Vereinsgewehren ohne die sonst übliche Schießausrüstung, wieder erleichtert durch Auflagen, auf die die Luftgewehre während des Ziel- und Schussvorganges abgelegt werden durften. Nach max. 5 Probeschüssen galt es, als Mannschaft mit 10 Wertungsschüssen/Teilnehmer eine möglichst hohe Ringzahl zu erzielen. Je Mannschaft war gemäß den Ausschreibungsbedingungen maximal ein Schütze mit Schützenvereinshintergrund zugelassen.

Wie erhofft, waren die Resultate durch die Änderung der Regularien höher im Niveau und damit der Konkurrenzkampf deutlich enger und spannender. So waren die ersten 9 Plätze nur ca. 20 Ringe auseinander. Dabei gab es erstmals 3 Doppelplatzplatzierungen (zweimal den 6. Platz, zweimal den 9. und zweimal den 14. Platz [gleiche Ringzahl])

Wie die Jahre zuvor, waren alle Beteiligten wieder mit sehr viel Freude und Ehrgeiz am Schiessstand. Mit Sicherheit konnte der sportliche Event erneut dazu beitragen, zu erfahren, dass Schiessen im Sportverein ein sehr ernst zu nehmender Sport mit einer hohen Anforderung an Ausdauer, Konzentration und Können ist. Auch wenn es im Fensehen beim Biathlon immer wieder so einfach aussieht. Selbst geübte Sportschützen (je Mannschaft war ein erfahrener Schütze erlaubt), die nun nicht mit Ihrer persönlichen Waffe und Ihre eigenen Ausrüstung antraten, mussten sich umstellen. Bei allem Spaß hatte die Sicherheit immer Vorrang, so war jedem Schützen eine persönliche Aufsicht zugewiesen und übergreifend hatte mit Ekkehardt Siegmund, ein sehr erfahrener Schütze und Funktionär, die Standaufsicht. Zeitweise (3 mal) wurde auf Grund der hohen Teilnehmerzahl sogar an 8 Schiessständen geschossen.

Unter den aktiven Schützinnen und Schützen waren bedingt durch ihre Zugehörigkeit zu Vereinen und/oder Parteien auch viele Bürgerinnen und Bürger des öffentlichen Lebens wie 1. Bürgermeisterin Ursula Meyer, 2. Bürgermeisterin Mindy Konwitschny, stv. Landrat Otto Bußjäger und viele aktive und ehemalige Gemeinderatsmitglieder (ohne Anspruch auf Vollständigkeit der gelisteten Personen) anwesend. In seiner kurzen aber launigen Ansprache bedankte sich der 1. Schützenmeister Rudolf Pauli für deren Kommen und Teilnahme und begrüßte den amtierenden Jugendkönig Gary Eidkum, bevor er die siegreichen Mannschaften mit dem 2. Schützenmeister Burkhard Knall ehrte. 

Die Mannschaft der Spielvereinigung Höhenkirchen 2 konnte ihren Titel leider nicht verteidigen, sie musste sich der Mannschaft Torpedo Siegertsbrunn (323 Ringe) geschlagen geben, konnte sich aber den 2. Platz mit 320 Ringen sichern, gefolgt von der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn 1 mit 315 Ringen auf dem 3. Platz.

Schützencup

 

Die Vertreter der Siegermannschaft Torpedo Siegertsbrunn mit dem 1. Schützenmeister
Rudolf Pauli und dem 2. Schützenmeister Burkhard Knall


 

 

 

 

Mit viel Jubel wurden die Preise (3 Kästen, 2 Kästen und 1 Kasten Bier) von den siegreichen Mannschaften zusammen mit den Pokalen und Urkunden entgegengenommen. Alle Mannschaft erhielten einen Pokal und eine Urkunde.

In Ergänzung zu der Mannschaftswertung wurden dieses Jahr unter den Nicht Aktiven Schützen auch der ringzahlstärkste und der teilerbeste (Höchste Nähe zur absoluten Mitte) Schütze gewürdigt. Die höchste Ringzahl (89 von 100) konnte sich Dalbor Dovecer von Torpedo Siegertsbrunn sichern. Beim Teiler kam es wieder zum Patt zweier Schützen, beide hatten einen 22,80 Teiler! Erst durch die Auswertung des nächst besten Schusses konnte Bernhard Bockmeier als genauester Schütze bestimmt werden.

Weitere Fotos der gelungenen Veranstaltung sind HIER zu finden.

Die Schützengesellschaft „Frohsinn“ 1884 Höhenkirchen ist sich sicher, mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zum Gemeindeleben und zur Förderung von Traditionen geleistet zu haben.