Münchner Trachten- und Schützenumzug

Fahnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Start des Oktoberfestes war es wieder einmal soweit, der Trachten- und Schützenumzug stand an.  Und wie jedes Jahr waren die verfügbaren Teilnehmerplätze wieder heiß begehrt. Aber nicht alle können teilnehmen.

Unser Verein war natürlich auch vertreten. Für mich als 3. Schützenmeister und zugleich Schützenkönig Pistole war es eine Premiere und ich war bereits im Vorfeld sehr aufgeregt, 

Am ersten Wiesensonntag war es dann soweit. Vorab hatte der Verein vom Gau die genehmigte Teilnehmerzahl genannt bekommen, mit dem Hinweis bitte auch die Kleiderordnung strikt einzuhalten. Was für uns aus Höhenkirchen natürlich Ehrensache war. Unser 1. Schützenmeister und zugleich Schützenkönig Luftgewehr, Rudolf Pauli hatte die vereinsinterne Organistaion übernommen und so waren wir Könige zusammen mit den Bogenträgerinnen für den Luftgewehrkönig und unserer beiden Fahnenträger gegen 09:00 Uhr am Aufstellungsort. Zusammen mit einem sehr schön mit echten Blumen verziertem Bogen und einem Blumen-Buket für die Fahne.

Wie ein Stern wurde der Zug aus Einzelsegmenten durch den Abmarsch in einen  geregelten Zug formiert. Musikalisch begleitet durch die verschiedensten Musikkapellen und anderen Atrtraktionen - die die Fernsehzuschauer oder persönlich anwesenden Besucher sicher besser sehen konnten als wir Mitmarschierende - begann der Zug seinen Weg so gegen 10:30 durch die Stadt.

Es war ein tolles und nachhaltiges Erlebnis in so einer 9er Reihe mit anderen Königen aus unserem Gau durch die namhaftesten Strassen Münchens zu marschieren. Beeindruckend war die Begeisterung der Zuschauer, die den gesamten Weg bis hin zur Theresienwiese säumten. Verschiedene Gäste mussten sich dazu wohl schon sehr früh ihre Plätze gesichert haben. Denn wir sahen Brotzeittische zünftiger Struktur aber auch (am Bayerischen Hof und in der Maximilianstrasse) gehobener Ausstattung mit Schampus und Häppchen. Vorbei an den Tribünen in der Maximilian-, der Leopold- und der Sonnenstraße verlief der Weg bis zur Festwiese.

Super, so mit polizeilicher Genehmigung auf den Maginalen der bayerischen Hauptstadt zusammen mit Hunderten gelichgesinnter Trachten- und Schützenkameraden und -kameradinnen "flanieren" zu dürfen. Die anfeuernden Beifallskundgebungen liessen den Weg kürzer erscheinen, als er tatsächlich war. Aber hier kann ich nur für mich reden, denn unseren beiden Bogenträgerinnen waren sehr froh, als sie das gute Stück endlich ablegen durften.

Vor dem Schützenzelt endete dann der Festumzug und die vorbestellte Maß tat allen Beteilgte sehr gut und ein beindruckendes Erlebnis endet in gemütlicher Runde. Ich freue mich, dass ich daran teilnehmen durfte.

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