Wow, unsere Besten in Dortmund
Die Deutschen Meisterschaften in Dortmund werden dominiert von großen Vereinen und großen Namen, alle sind davon beeindruckt und geblendet. Alle?? nein nicht alle!!...... da gibt es einen kleinen unscheinbaren Verein in Bayern, in der Nähe von München, der sich nicht zu klein ist, seine wackeren Streiter ins Rennen zu senden.
Und es ist gelungen, unsere tapferen Schützen haben sich nicht blenden lassen durch einen großen Fan - Club, oder durch zahlreiche Funktionäre. Auch schlechte klimatische Bedingungen liessen sie unbeeindruckt. So konnten Sie es schaffen, unter lauter sicheren 300er Schützen ihre Klasse zu zeigen.
Hierzu gratulieren wir ganz herzlich!! Für das Erste Drittel gab es noch die Sonderanstecknadel als Auszeichung.
Um ein Gefühl zu bekommen, wir hoch die Leistung zu werten ist, seien an dieser Stelle einige Zahlen und Fakten genannt:
Senioren B: Einzel
01. - 11.
Platz jeweilige Ringzahl 300;
12. - 36.
Platz jeweilige Ringzahl 299;
37. - 60.
Platz jeweilige Ringzahl 298.
Die Wertung bei diesen dichten Ergebnissen erfolgt über Auswertung der Innenzehner und dann der Zehntel bzw. über ein Stechen.
Da B und C zusammen die Mannschaften bilden, sind diese Ergebnisse von Bedeutung.
Senioren C: Einzel
01. - 08.
Platz jeweilige Ringzahl 300;
09. - 33.
Platz jeweilige Ringzahl 299 ( Klaus Spieckermann mit 299 Ringen Platz 11 );
27. - 60.
Platz jeweilige Ringzahl 298 ( Wolfgang Riemann mit 298 Ringen Platz 56
);
Hans Reiser
mit 293 Ringen Platz 204
Teilnehmerzahl insgesamt in der Gruppe Senioren C: 297
Mannschaftsergebnisse B/C:
1. Platz:
898 Ringe ( Einzelergebnisse dazu: 299, 300, 299 )
2. Platz:
897 Ringe ( Einzelergebnisse dazu: 300, 298, 299 )
3. Platz:
897 Ringe ( Einzelergebnisse dazu: 299, 299, 299 )
Unser Ergebnis der Mannschaft: 890 ( 299, 298, 293 ). Das bedeutet 35. Platz.
Mannschaften insgesamt: 160
An dieser Stelle sei es erlaubt einige Gedanken und Kommentare des Mannschaftsführers Wolfgang Riemann zu zitieren:
Die Limitzahlen für die Teilnahme an der DM sind sehr hoch (z.B. Senioren A >297), daher hat sich in Dortmund die Gruppe der besten Schützinnen und Schützen aus Deutschland getroffen. Jeder Teilnehmer ist für 300 Ringe gut. Im Wettkampf allerdings sieht das - wie man erkennen muss - dann doch immer wieder ein wenig anders aus.
Viele dieser Vereine reisen mit großem Aufgebot an, einheitlich gekleidet, unterstützt durch Schützenmeisteramt und Sportleitung. Für das unfangreiche Gepäck stehen entsprechende Fahrzuege zur Verfügung. Jedes gute Ergebnis wird mit großem "Hallo" regelrecht gefeiert. Diesen Aufwand können sich nur große oder gut gesponserte Vereine leisten. Uns sollte es aber auch weiterhin nicht abschrecken.
Weiterhin sind die äußeren Bedingungen nicht so gut wie in Garching. In der großen, nicht klimatisierten Halle bewegen sich Hunderte von Personen mit allen möglichen Funktionen. Die Luft ist buchstäblich "zum Schneiden". Die bereitgestellten Böcke sind nur in 2 Kategorien vorhanden, für Schützen, die im Stehen schießen und für Schützen, die im Sitzen schießen. (Eigene Böcke sind nicht erlaubt). In der kurzen Vorbereitungszeit, vor jedem Wettkampf, schleppen die Aufsichten also diese Böcke hin und her, weil hier der eine im Sitzen schießt, dort der andere im Stehen.
Wenn der Bock keine gerade Auflagefläche hat, kriecht der Sitzend-Schütze unter den Tresen und fummelt an den Rädchen herum, um in der knappen Vorbereitungszeit die Auflage irgendwie gerade zu bekommen. Der Stehend-Schütze muss den Bock nehmen, wie er ist, waagerecht ist hier Zufall.
Trotzdem schießen viele - wie man sieht - hervorragende Ergebnisse.