Michael Schober gewinnt Faschingspokal 2026
Erneut wurde in Höhenkirchen der Faschingswanderpokal ausgeschossen. Und diesem Motto entsprechend erschienen die Schützinnen und Schützen in teilweise sehr gelungener Verkleidung, so wurden nicht nur die üblichen Figuren, die sich immer bei solchen Festen rumtreiben gesichtet, sondern auch Gandalf, eine Steinzeitfrau auf ihrem Dino und eine XXL Konkubine.
Sonst ist bei dem wöchentlichen Freitagsschiessen die Rangfolge
leicht und einfach zu bestimmen, es gewinnt immer der- oder diejenige mit dem
besten Ergebnis den jeweilig ausgelobten Preis. In diesem besonderen Wettbewerb
nicht! Statt den 0-Teiler als Referenz für alle Ergebnisse heran zu ziehen, galt
es an diesem Abend dem durch das Schützenmeisteramt festgelegten
Sonderreferenzteiler 66 mit dem besten Schuß am Nächsten zukommen um sich den
Faschingswanderpokal sichern zu können.
Damit beginnt dann für die Schießleitung die eigentliche Arbeit. Statt auf den
"Knopf" der elektronischen Schießanlage zu drücken und die Ergebnisse
ausgeworfen zu bekommen, muss bei dieser Auslobung wieder das gute alte
"Hirn" ran und in einer handgestrickten Tabelle den oder die Beste
ausrechnen. Wobei dem Ansinnen dieses Sonderschiessens entsprechend, alle
Schützen und Schützinnen nureine (unabhängig wieviel Disziplinen geschossen
wurden) egalisierte Chance haben.
Michael Schober kam mit seinem berechneten Differenzteiler der 66 am Nächsten und konnte somit freudestrahlend den begehrten Wanderpokal von dem 1. Schützenmeister (Mexico läst grüßen) Johann Liebhart und dem 1. Sportleiter Max Schober (Gandalf) in Empfang nehmen.

Alle maskierten Teilnehmer
Aber nicht nur der 1. Platz, belohnt mit dem Pokal, wurde mit einem weiteren Präsent geehrt. Auch alle anderen durften sich, in der Reihenfolge der Bestenliste, einen Faschingspreis aussuchen.

Zur Unterhaltung tug Klaus Spieckermann als Straßenmusikant mit seiner „Quetschen“ bei und so wurde noch lange nach Beendigung des offiziellen Teils gemeinsam nach seinen Weisen gesungen und gefeiert
Straßenmusikant Klaus Spieckermann